Das Ostchinesische Meer ist durch hohe Wellen und häufige Taifune gekennzeichnet. Die Bauarbeiten von Steigrohrplattformen basieren hauptsächlich auf den einschränkenden Meeresbedingungen und Standby-Raten im Südchinesischen Meer, was zu erheblichen Abweichungen zwischen der tatsächlichen Bauzeit und den Kosten gegenüber den Design-Erwartungen führt. Daher ist die Untersuchung des Baufensters für Steigrohrplattformen im Ostchinesischen Meer von wichtiger Leitfunktion zur Gewährleistung einer sicheren und wirtschaftlichen Installation. Ein hochpräzises Modell simulierte die Meeresbedingungen an Zielpunkten im Ostchinesischen Meer und korrigierte die Ergebnisse basierend auf Vorhersagen und Beobachtungen der angrenzenden Gewässer. Innovativ wurde eine umfangreiche und langfristige Datenbank der Meeresbedingungen aufgebaut. Auf dieser Basis wurden mittels umfassender Analyse und Rückrechnung, unter Berücksichtigung der Design-Meeresbedingungen, Schiffseigenschaften und Meereswetter, Technologien zur Identifikation des Baufensters entwickelt. Monatlich wurden geeignete Wetterfenster für die Installation von Steigrohrplattformen sowie Standby-Raten identifiziert. Die Ergebnisse zeigen, dass das beste Fenster für die Offshore-Installation von Steigrohrplattformen von April bis Juni ist, mit einer Betriebsrate von etwa 60 % bei durchgehendem 24-Stunden-Betrieb. Bei durchgehendem Betrieb von 48 und 72 Stunden sinkt die Betriebsrate im Vergleich zu 24 Stunden um ca. 10 % bzw. 20 %. Wenn die obligatorische Wellenhöhe während der Bauarbeiten von 1,5 m auf 2,0 m ansteigt, verringert sich die monatliche Wetterstandby-Rate um 20 % bis 40 %. Die Studienergebnisse schließen die Datenlücke zu Bauzeitfenstern für Steigrohrplattformen im Ostchinesischen Meer und gewährleisten effektiv die Sicherheit der Offshore-Installationen.